Temperatursensor und Wärmespeicherung in Lucifer-Scheinwerfern
Alle Lucifer-Scheinwerfer bestehen aus Aluminium, haben eine Leiterplatte aus Kupfer und die effizientesten Komponenten. All dies minimiert die erzeugte Abwärme und maximiert gleichzeitig ihre Abstrahlung an die Umgebung. Die Gesamtoberfläche des Scheinwerfers, die Anzahl der Lamellen und deren Anordnung haben einen großen Einfluss auf die Kühlung. Scheinwerfer mit einer Lichtleistung von bis zu 600 Lumen bleiben unter praktisch allen Bedingungen kühl, auch ohne Bewegung. Höhere Lichtleistungen erfordern bereits eine gewisse Bewegung, um sie im Dauerbetrieb vor Überhitzung zu schützen. Unsere einzelnen Scheinwerfermodelle haben in der Regel so viele Lamellen, dass sie sich bei langsamer Fahrt maximal abkühlen.
Jeder Lucifer-Scheinwerfer hat einen Temperatursensor, der die Temperatur des Scheinwerfers ständig überwacht und den Modus herunterfährt, wenn die Temperatur 60-62°C überschreitet. In der Regel handelt es sich dabei ausschließlich um den maximalen Modus BOOST oder sogar den zweitstärksten Modus HIGH, der wegen Überhitzung reduziert werden kann. Die anderen Modi erzeugen nicht genug Wärme, um selbst einen Scheinwerfer ohne Bewegung zu überhitzen.
Diese Überhitzung ist bei unseren Scheinwerfern im Vergleich zur erreichten Lichtleistung oder zu konkurrierenden Lampen absolut minimal. Höhere Scheinwerfermodelle können wirklich nicht dazu gebracht werden, selbst an einem Ort, an dem man sich nicht bewegt, auf den maximalen Modus abzukühlen. Ein solches Szenario ist völlig unrealistisch - schließlich müsste eine Stirnlampe ein Vielfaches an Verrippung und damit deutlich mehr Größe und Gewicht aufweisen, und niemand würde eine solche Stirnlampe auf dem Kopf tragen wollen.
Die Notwendigkeit eines Temperatursensors
Jede leistungsstärkere Stirnlampe (z. B. mit mehr als 500 Lumen) sollte mit einem Temperatursensor oder anderen Mitteln zur Vermeidung von Überhitzung ausgestattet sein - z. B. mit einer auf wenige Sekunden begrenzten Betriebsdauer. Eine übermäßige Wärmeentwicklung und Temperaturerhöhung des Scheinwerfers führt zu einer verkürzten Lebensdauer der elektronischen Schaltkreise und zu einer Beschädigung der LEDs oder einer drastischen Verringerung ihrer Leuchtkraft. Außerdem können hohe Temperaturen auch zu Verbrennungen beim Benutzer führen.